„Hier wurde eine sichere und komfortable Radwegeverbindung geschaffen, die eine Lücke im Landesradverkehrsnetz von Sachsen-Anhalt schließt“, erklärte der Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales, Sven Haller, heute bei der Verkehrsfreigabe in Kirchscheidungen. In Sichtweite zur Landesstraße (L) 212 stehe das Projekt beispielhaft für gute und schnell umsetzbare Alternativen zu straßenbegleitenden Radwegen.
Nach den Worten des Staatssekretärs wurden insgesamt rund 710.000 Euro in den Bau des rund anderthalb Kilometer langen Streckenabschnitts entlang der Bahntrasse investiert. Davon sind rund 426.000 Euro Fördermittel der EU aus dem EFRE-Fonds. Knapp 284.000 Euro hat das Land beigesteuert.
Die EU stellt in der aktuellen Förderperiode über den EFRE-Fonds insgesamt 30 Millionen Euro für den Bau von Fuß- und Radwegen zur Verfügung, erläuterte Sven Haller. „Das auch dieses Förderprogramm ausgeschöpft ist, zeigt den weiterhin hohen Mittelbedarf unserer Kommunen für Investitionen in den Alltagsradverkehr“, betonte er.
„Mit dem neuen Radweg verbessern wir die Sicherheit und den Komfort für Radfahrerinnen und Radfahrer und stärken zugleich die umweltfreundliche Mobilität im Unstruttal. Besonders erfreulich ist, dass wir gemeinsam mit dem Land und dank der europäischen Förderung eine wichtige Lücke im Radwegenetz schließen konnten“, sagte die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde, Jana Schumann.
Zu Ihrer Information:
Der kommunale Radweg ersetzt in Abstimmung mit dem Land einen straßenbegleitenden Radweg an der L 212, weshalb das Land den Eigenanteil der Gemeinde trägt.
Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Richtlinie zur „Förderung einer nachhaltigen, multimodalen Mobilität in den Städten und ihrem Pendlerraum im Rahmen des EFRE/JTF-Programm 2021 – 2027.
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