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Eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau in 12 Orten der Gemeinde Hohe Börde abgeschlossen

07.12.2022, Magdeburg – 166/2022

  • Ministerium für Infrastruktur und Digitales

Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, hat heute in Irxleben gemeinsam mit Bürgermeisterin Steffi Trittel und dem Geschäftsführer der Deutsche Glasfaser GmbH Ruben Queimano Alonso das neue Glasfasernetz in der Gemeinde Hohe Börde symbolisch freigeschaltet.

In den vergangenen zwei Jahren hat die Deutsche Glasfaser GmbH in zwölf der insgesamt 14 Ortsteile ein Glasfasernetz errichtet – dies komplett eigenwirtschaftlich, also ohne Fördermittel. Die Gemeinde Hohe Börde ist damit die erste in Sachsen-Anhalt, die über ein nahezu flächendeckendes Glasfasernetz verfügt.

 

„Schnelle Breitbandanschlüsse sind Bestandteil der Daseinsvorsorge, gerade im ländlichen Raum. Attraktive Lebensräume funktionieren nur, mit gut ausgebauten Infrastrukturen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, überall in Sachsen-Anhalt solche attraktiven Strukturen zu schaffen, damit die Menschen hier gerne leben und Unternehmen einen idealen Wirtschaftsstandort haben“, erklärte Ministerin Hüskens bei der Freischaltung des Netzes.

 

Nach den Worten der Ministerin ist die Gemeinde Hohe Börde ein gutes Vorbild für andere Kommunen. „Hier hat sich gezeigt, dass eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau in Sachsen-Anhalt funktionieren kann“, betonte Hüskens. Die Projektlaufzeit sei deutlich kürzer als bei geförderten Projekten vergleichbarer Dimension ausgefallen. „Ausschlaggebend waren die gute Kooperation zwischen den Partnern, zügige Genehmigungsverfahren und nicht zuletzt die breite Akzeptanz für das Vorhaben“, dankte die Ministerin allen Beteiligten.

 

Deutsche-Glasfaser-Geschäftsführer Ruben Queimano Alonso erklärte: „Die Menschen können jetzt zeitgemäße, zukunftssichere Technologie nutzen. Das verändert das Leben, auch in der Gemeinde Hohe Börde. Deutsche Glasfaser arbeitet auf Augenhöhe mit den Kommunen zusammen.

Als Digital-Versorger der Regionen nehmen wir die Bürger und natürlich auch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit. Für uns ist der Ausbau eines solchen Glasfaser-Netzes stets ein Wir-Projekt.“

 

Die Gemeinde Hohe Börde bemüht sich bereits seit 2009 zielgerichtet um den Breitbandausbau und sorgt für die Netzbetreiber mit schnellen Genehmigungsverfahren und verlässliche Absprachen zum eigenwirtschaftlichen Ausbau für gute Bedingungen. Mit rund einer Millionen Euro wurde aber auch das Weiße-Flecken-Förderprogramm genutzt.

 

„Leistungsfähige digitale Infrastruktur ist ein bedeutender Standortfaktor“, unterstrich Gemeindebürgermeisterin Steffi Trittel. „Es ist seit jeher mein Ziel, hier immer ´up to date´ zu sein. Mit dem Gigabitausbau der Deutschen Glasfaser haben wir dieses Ziel erreicht. Ich gehe davon aus, dass wir mit der Glasfasertechnologie für die nächsten Jahre in der Gemeinde Hohe Börde zukunftssicher aufgestellt sind.“

 

Basis des Glasfaserausbaus durch die Deutsche Glasfaser GmbH in der Gemeinde Hohe Börde war eine Kooperationsvereinbarung. Die acht Monate dauernden Tiefbauarbeiten starteten im Januar 2021.

 

Ende April 2022 ist der letzte der rund 7.200 Anschlüsse in Haushalten und Unternehmen freigeschaltet worden. Während der Bauphase wurden neun Glasfaserhauptverteiler, sogenannte Points of Presence (POPs), gebaut, über 160 Trassenkilometer Tiefbau realisiert und 585 Kilometer Glasfaser verlegt.

 

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