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Glasfasertag 2022: Digitalministerin Hüskens sieht Sachsen-Anhalt auf gutem Weg in Gigabitgesellschaft

Hüskens bekräftigt Ziel des flächendeckenden Glasfaserausbaus im Land.

Ministerin Hüskens auf dem Glasfasertag 2022

Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, hat auf Glasfasertag 2022 das Ziel des flächendeckenden Glasfaserausbaus im Land bekräftigt. „Wir wollen gigabitfähige Festnetzanschlüsse überall, und das geht nur mit Glasfaser“, erklärte die Ministerin in ihrer Eröffnungsrede am 27. Juni 2022.

Ihrer Einladung zum Glasfasertag in die Magdeburger Johanniskirche sind mehr als 150 Personen aus Politik, Verwaltung, Kommunen und Telekommunikationsunternehmen gefolgt, um sich über den künftigen Glasfaserausbau auszutauschen. Insbesondere mit Blick auf die im nächsten Jahr beginnende neue Förderperiode war die bessere Verzahnung von eigenwirtschaftlichem und gefördertem Glasfaserausbau Schwerpunkt der Diskussion.

Nach Auffassung von Hüskens kann der Breitbandausbau im Land nur dann deutlich beschleunigt werden, wenn öffentliche Hand und Privatwirtschaft noch besser an einem Strang ziehen. Die Erfahrungen aus der aktuellen Förderperiode zeigten, dass von der Ausbauidee bis zum vollständigen Abschluss des Projektes oft mehr als sieben Jahre vergingen, kritisierte die Ministerin. „Diese Zeitspanne wollen wir im besten Fall halbieren“, betonte sie. Bund, Länder und Kommunen müssten deshalb gemeinsam mit den Unternehmen an der Beschleunigung arbeiten. „Wir müssen die Vorgänge weiter entschlacken, digitalisieren und Bürokratie abbauen“, forderte sie.

In Bezug auf die finanzielle Ausstattung des geförderten Ausbaus bekräftigte Hüskens, dass sie die bisherige Linie fortsetzen werde und den Kommunen als Zuwendungsempfängern eine Förderquote von 90 Prozent zusichere. Für finanzschwache Landkreise, Städte und Gemeinden seien durch Kombination von EU-, Bundes- und Landesmitteln auch eine Vollförderung denkbar.

„Haushaltsvorsorge dafür haben wir getroffen. Mehr als 100 Millionen Euro wird das Land bis 2026 für die Förderung des Breitbandausbaus bereitstellen. Dazu kommen EU- und Bundesmittel. Sachsen-Anhalt ist für den weiteren Weg in Gigabitgesellschaft gut aufgestellt“, bekräftigte die Digitalministerin abschließend.