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Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Muldebrücke Pouch gehen planmäßig voran

, Magdeburg – 167/2026Ministerium für Infrastruktur und DigitalesDie Arbeiten am Ersatzneubau der Muldebrücke Pouch im Zuge der Bundesstraße (B) 100 gehen in die nächste Phase.

Am kommenden Montag (14.09.) beginnt mit den Vorbereitungen für die Errichtung des neuen Brückenwiderlagers auf der Poucher Seite ein weiterer wichtiger Bauabschnitt.

Für die anstehenden Arbeiten wird die B 100 nun (ab 14.09.) wie geplant für knapp zwei Jahre voll gesperrt werden. Autofahrer müssen solange mit Behinderungen rechnen, mehr Zeit für die ausgewiesene Umleitung (s. unten) einplanen und sollten nach Möglichkeit alternative Routen zu nutzen.

Im ersten Schritt werden das bestehende Widerlager sowie das erste Brückenfeld der alten Brücke abgebrochen. Anschließend werden der achte und damit letzte neue Brückenpfeiler sowie das neue Widerlager errichtet.

Parallel zu den Arbeiten auf Poucher Seite laufen die Stahlbauarbeiten im Bereich auf Gossaer Seite weiter. Die einzelnen vorbereiteten Bauteile werden dort unter einem Schutzzelt miteinander verschweißt, beschichtet und für den späteren Verschub vorbereitet.

Die Verschubarbeiten sollen Anfang November 2026 beginnen. Sie werden in insgesamt fünf Teilabschnitten durchgeführt und voraussichtlich rund ein Jahr dauern. Im Anschluss daran wird auf dem rund 456 Meter langen neuen Bauwerk bereits die Fahrbahn betoniert.

Zu Ihrer Information:

Die Vollsperrung der B 100 wird nach derzeitiger Planung voraussichtlich bis zum 1. September 2028 andauern.

Für den überregionalen Verkehr stehen während der Vollsperrung zwei Umleitungsstrecken zur Verfügung:

Nördliche Umleitung: Friedersdorf – Muldenstein – Zschornewitz – Gräfenhainichen

Südliche Umleitung: Löbnitz – Tiefensee – Bad Düben – Schwemsal

Der örtliche/Anlieger-Verkehr kann die Route Burgkemnitz – Schlaitz zur B 100 nutzen.

Auch für den Fuß- und Radverkehr wird eine temporäre, ortsnahe Führung eingerichtet.

Baustart für die neue Muldebrücke war im November 2024.

Sie ersetzt ein Bauwerk aus dem Jahr 1975, dessen Instandsetzung aufgrund der umfangreichen Schäden nicht mehr in Betracht kam.

Insgesamt werden rund 53 Millionen Euro in den Ersatzneubau investiert.



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