Das Land Sachsen-Anhalt investiert mehr als 1,1 Millionen Euro in die Erneuerung der Fahrbahn vom Ortsausgang bis zum Kreisverkehr mit den Kreisstraßen (K) 1142 und K 1174 (Richtung A 14).
Zunächst ist vorgesehen, Baustelle und Beschilderung für den Umleitungsverkehr einzurichten, bevor die Gardelegener Straße ab 31. August voll gesperrt wird.
Bis voraussichtlich 1. November dieses Jahres werden abschnittsweise die oberen Asphaltschichten (Binder- und Deckschicht) der Straße und im Kreisverkehr etwa 12 Zentimeter tief abgefräst und anschließend in gleicher Stärke neu eingebaut. Zuerst wird die knapp einen Kilometer lange „freie“ Strecke in Angriff genommen. Danach beginnen die Arbeiten am Kreisverkehr, wo zunächst der südliche Bereich erneuert wird. Der 3. Bauabschnitt betrifft dann den nördlichen Bereich. Die Autobahn GmbH nutzt die Baumaßnahme, um den bestehenden alten Durchlass des Hägebachs unter der L 38 durch einen neuen zu ersetzen. Dabei handelt es sich um eine noch ausstehende Maßnahme zur Biotopvernetzung, die im Zuge des Neubaus der A 14 erforderlich wurde.
Autofahrer müssen solange mit Behinderungen rechnen und mehr Zeit für die weiträumige Umleitung über die L 44 (Farsleben-Loitsche-Rogätz-Angern-Sandbeiendorf-Burgstall) und die L 28 bis zur L 38 hinter Dolle einkalkulieren (Gegenrichtung analog). Der schnellfahrende Verkehr kann alternativ auch die A 14 nutzen.
Für den Schulbusverkehr ist eine kürzere Route vorgesehen, um lange Umwege zu vermeiden. Der 3. Bauabschnitt wurde bewusst in die Herbstferien gelegt.
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