„Das Land Sachsen-Anhalt hat rund 1,7 Millionen Euro für den Ersatzneubau bereitgestellt“, sagte Verkehrsministerin Dr. Lydia Hüskens bei der Freigabe. Die neue Ilsebrücke stelle nicht nur die wichtige Straßenverbindung im Ort wieder her, sondern sei zugleich ein modernes und leistungsfähiges Bauwerk für die kommenden Jahrzehnte.
Die neue Brücke ersetzt ein Bauwerk aus dem Jahr 1968, dessen Instandsetzung aufgrund des schlechten baulichen Zustands nicht mehr in Betracht kam.
„Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Wir wollen, dass die Menschen in unserem Sachsen-Anhalt alle Formen der Mobilität frei wählen können. Dafür braucht es gut ausgebaute Infrastrukturen: komfortable, sichere Straßen, mitsamt den Brücken, Radwege und natürlich auch Angebote des öffentlichen Nahverkehrs. Daran arbeiten wir. Jeden Tag. Die umfangreiche Investition hier in Osterwieck ist ein gelebtes Beispiel dafür“, betonte Lydia Hüskens.
Der Ersatzneubau wurde als Einfeldbauwerk aus Stahlbeton mit einer Stützweite von exakt 15,62 Metern ausgeführt. Damit kommt die neue Brücke ohne den bisherigen Mittelpfeiler im Fluss aus, was den Abflussquerschnitt der Ilse verbessert. Die Fahrbahn ist insgesamt 6,50 Meter breit und wird auf beiden Seiten von jeweils zwei Meter breiten Gehwegen flankiert.
Auf einer Länge von jeweils 30 Metern wurden die Straßenanschlüsse vor und hinter der neuen Brücke grundhaft ausgebaut. Auch die Entwässerung ist neu. Alle Zufahrten im Bereich der Brücke sind angepasst worden.
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