„Damit ist ein wichtiger Schritt bei der Erneuerung der Ortsdurchfahrt getan“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, bei einem Arbeitsbesuch in der Gemeinde. Anwohner könnten ihre Grundstücke nach einer Zeit der Einschränkungen nun wieder direkt erreichen und auch für den Busverkehr sei der Ort bereits passierbar.
Das Land Sachsen-Anhalt habe mehr als 1,3 Millionen Euro in das gemeinschaftliche Vorhaben mit der Gemeinde (rd. 1,5 Mio. Euro), dem Landkreis (rd. 550.000 Euro) sowie dem Trink- und Abwasserzweckverband Vorharz (rd. 890.000 Euro) investiert, sagte die Ministerin. „Das Geld wurde hier sehr gut angelegt. Neben dem Plus an Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verschönert die nach modernsten Standards ausgebaute Straße das Ortsbild“, fügte Lydia Hüskens hinzu.
Im Zuge des grundhaften Ausbaus der Langen Straße und „Vor dem Tore“ (L 84) auf einer Länge von insgesamt mehr als 600 Metern, wo das Natursteinpflaster durch eine lärmreduzierende Asphaltfahrbahn ersetzt wurde, sind auch zwei Engstellen im Streckenverlauf beseitigt worden. Die vorhandenen Gehwege neben der Straße sind nun durchgehend 2,50 Meter breit, wobei einzelne Abschnitte ganz neu gebaut wurden. Komplettiert wird das Vorhaben durch eine normgerechte und leistungsfähige Straßen- und Regenentwässerung, die Neugestaltung des Marktplatzes mit dem alten Natursteinpflaster der Straße sowie der Erneuerung der Schmutz- und Trinkwasserleitungen.
Für den allgemeinen Durchgangsverkehr bleibt die L 84 zunächst noch gesperrt. Die abschließenden Arbeiten laufen weiter bis zur vollständigen Freigabe der Ortsdurchfahrt in voraussichtlich gut drei Wochen.
Im Auftrag der Gemeinde und des Landkreises wird außerdem ein 260 Meter langer Abschnitt der Kreisstraße (K) 1312 (Teichberg) in Richtung Anderbeck umfassend ertüchtigt. Hier dauern die Arbeiten voraussichtlich noch bis Ende Oktober.
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