„Wir wollen, dass das verfügbare Geld so schnell wie möglich buchstäblich auf die Straße kommt“, sagte Verkehrsministerin Dr. Lydia Hüskens vor dem Baustart. „Besonders durch zügige und vor allem zielgerichtete Investitionen in die Ertüchtigung unserer stark sanierungsbedürftigen Straßen, Brücken und Radwege spüren die Menschen die beabsichtigte Wirkung des Sondervermögens direkt vor der eigenen Haustür“, fügte sie hinzu.
Der insgesamt knapp drei Kilometer lange Bauabschnitt der L 123 umfasst die freie Strecke von Straach nach Pülzig und zum Teil die dortige Ortsdurchfahrt.
Hier werden die alten Asphaltschichten (Binder- und Deckschicht) rund zehn Zentimeter tief abgefräst und anschließend in gleicher Stärke neu eingebaut. Darüber hinaus ist vorgesehen, den Durchlass für den Grieboer Bach grundhaft zu erneuern. Im Zuge der Arbeiten an der Fahrbahn werden die Innenränder der Kurven neu befestigt. In Pülzig wird die alte Betonrinne durch eine neue Entwässerungsrinne aus Gussasphalt ersetzt. Vor den abschließenden Markierungsarbeiten werden auch die Schächte im Ort an die neue Asphaltdecke angepasst.
Autofahrer müssen voraussichtlich bis Ende Oktober mit Behinderungen rechnen und wegen der unvermeidlichen Vollsperrung der L 123 mehr Zeit für die Umleitung über Senst und Cobbelsdorf einplanen.
Am 30. Oktober soll die sanierte Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.
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