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Ein Jahr Erfolgsbilanz des Beteiligungsportals

Sachsen-Anhalt setzt Maßstäbe in der digitalen Bürgerbeteiligung

CDO Tobias Krüger bei der Vorstellung des Beteiligungsportals

Das Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt blickt nach einem Jahr auf eine äußerst erfolgreiche Implementierung des Beteiligungsportals zurück. Die digitale Plattform hat sich in den ersten zwölf Monaten zu einem wichtigen Werkzeug für die aktive Bürgerbeteiligung entwickelt, das die Effizienz und Transparenz der Verwaltung nachhaltig stärkt. 

Vielzahl an integrierten Verfahren 

Das Projekt entstand in enger Länderkooperation mit den Bundesländern Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Bürgerinnen und Bürger können nun auf einfache Weise an politischen Entscheidungsprozessen teilnehmen und ihre Stimme in einer digitalen Umgebung erheben.

Das Beteiligungsportal schafft zudem die Möglichkeit, sich jederzeit in politische Entscheidungsprozesse, beispielsweise bei der Auslegung von Bebauungsplänen, einzubringen. Die Digitalisierung von Beteiligungsverfahren hat den Zugang zur politischen Mitbestimmung dadurch vereinfacht und die Prozesse deutlich beschleunigt. Über 250 Organisationen und mehr als 850 Verfahren (2,4 Beteiligungen pro Tag) wurden bereits erfolgreich in das Portal integriert.

Zentrales System schafft Transparenz

Besonders die enge Verzahnung mit digitalen Verwaltungsprozessen trägt nicht nur zur Optimierung von Abläufen bei, sondern stellt auch sicher, dass alle Beteiligungsverfahren in einem zentralen, benutzerfreundlichen System zusammengeführt werden. Dies sorgt für eine noch größere Transparenz und eine schnellere Bearbeitung von Anfragen.

Darüber hinaus wird das Beteiligungsportal auch für die kommunale Wärmeplanung in Zusammenarbeit mit der Landesenergieagentur (LENA) eingesetzt, was die Plattform als wichtiges Instrument für nachhaltige Entwicklung kennzeichnet.

„Mit dem Beteiligungsportal haben wir in Sachsen-Anhalt einen entscheidenden Schritt in die digitale Zukunft der Bürgerbeteiligung gemacht. Es ermöglicht uns, politische Verfahren zu beschleunigen, die Beteiligung der Bevölkerung zu erweitern und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand erheblich zu reduzieren.“, bilanziert Tobias Krüger, Chief Digital Officer (CDO) des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales.